Isa (a.s.) kam als Sohn einer besonderen Frau auf die Welt. Ihre Gottesnähe zeichnete sie aus und Allah, der Erhabene, erwähnt sie als ein Vorbild für alle anderen Frauen. Sie hatte keinen Mann und widmete ihr Leben nur Allah, dem Erhabenen. Ihr Name war Maryam (a.s.).

Als sie ihren Sohn Isa (a.s.) auf die Welt brachte, waren alle Menschen darüber verwundert, da sie nicht verheiratet war. Maryam selber wunderte sich auch, als der Engel Dschibril (r.a.) zu ihr kam und sagte, sie würde ein Baby bekommen. Als sie nachfragte, wie dies möglich sei, antwortete er:

„Er sagte: Es ist so! Dein Herr sagte: „Dies ist Mir etwas Leichtes!“ Wir werden ihn sicher zu einem Zeichen für die Menschen machen, sowie zu einer Gnade von Uns! Dies ist bereits eine beschlossene Sache.“ (Sura Maryam, Vers 21)

Isa (a.s.) hat eine besondere Stellung bei Allah

Allah ermöglichte ihm Handlungen, mit denen er sich von anderen Menschen seiner Zeit deutlich unterschied. So gab Allah jedem Propheten besondere Zeichen, damit die Leute ihn als von Allah Gesandten erkennen konnten. Durch die Gabe Gottes konnte Isa (a.s.) schon von Geburt an sprechen.

Er sagte: „Ich bin Allahs Anbeter! Er ließ mir die Schrift zuteilwerden und machte mich zu einem Propheten. Er machte mich auch zu einem Gesegneten, überall wo ich bin. Auch hat Er mir das rituelle Gebet und die Zakat geboten, solange ich lebe. (ER machte mich) ebenfalls zu einem Gütigen meiner Mutter gegenüber.“ (Sura Maryam, Verse 30-32)

Als Isa (a.s.) älter wurde, konnte er kranke Menschen heilen. So konnte er die Menschen überzeugen, dass er Allah an seiner Seite hatte. Er gab sogar den Toten das Leben zurück. Dies waren starke Beweise für all jene, die an Allah und den Propheten Isa (a.s.) glauben wollten.

„Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“:  Diesen Satz lernte Isa (a.s.) aus den Heiligen Büchern seiner Zeit. Menschen, die ihm folgen, bemühten sich, nach diesem Grundsatz zu leben.

Isa (a.s.) wird auf Deutsch Jesus genannt. Viele Christen glauben, dass Jesus Allahs Sohn sei. Im Qur’an widerspricht Allah dem aber:

Sag: „Er ist Allah, einzig. Er ist Allah, der Erbetene. Nie zeugte Er und nie wurde Er gezeugt, und nie ist Ihm jemand ebenbürtig.“ (Sura Al-Ichlas, Verse 1-4)

Deswegen wissen Muslime, dass Allah weder Kinder noch Eltern hat.

Jesus ist einer der fünf großen Gesandten, die wir alle lieben: Nuh/Noah, Ibrahim/Abraham, Musa/Moses, Isa/Jesus und Muhammad, Friede sei mit ihnen allen.

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