Warum ist der Schnee weiß und nicht durchsichtig?
Schnee und Regen kommen aus derselben Wolke. Schnee besteht aus Wasser und Wasser ist normalerweise farblos. Eiskristalle sind wie kleine Spiegel. Sie werfen den Lichtstrahl, der auf sie trifft, zurück. Da das Sonnenlicht weiß ist, erscheint der Schnee ebenfalls weiß.

Eine Schneeflocke entsteht
Wenn es kälter wird, wird aus Regen Schnee. Der Regentropfen ist zu vielen kleinen Eisplättchen gefroren, den Eiskristallen. Diese lagern sich auf winzigen Staub- oder Rußteilchen, welche in der Luft vorhanden sind, ab. Mit der Zeit bildet sich eine Schneeflocke.

Jede Schneeflocke ist einzigartig
Jeder Eiskristall hat sechs Seiten und sechs Spitzen, wie ein sechseckiger Stern! Trotzdem sieht jede Schneeflocke anders aus, weil sich die Kristalle in der Luft unterschiedlich zusammensetzen.

Schneekristalle unter dem Mikroskop

Wie schnell fällt eine Schneeflocke?
Pro Sekunde fällt eine Schneeflocke einen halben bis zwei Meter. So kann es über eine Stunde dauern, bis sie den Weg von der Wolke zur Erde schafft.

Kleine und große Schneeflocken
Ob eine Schneeflocke groß oder klein ist, hängt von der Temperatur und Luftfeuchtigkeit auf dem Weg von der Wolke bis zur Erde ab. Je größer eine Schneeflocke ist, desto höher war die Temperatur auf ihrem Weg.

Wenn die großen Schneeflocken eine Schneedecke bilden, dann ist das meist ein feuchter Schnee, mit dem du gut Schneebälle formen kannst.

Sind es aber sehr kleine Schneeflocken, die vom Himmel gefallen sind, kannst du annehmen, dass es sehr kalt war. Der Schnee aus kleinen Schneeflocken ist meist trockener Pulverschnee.

Schneearten
Auf den ersten Blick sieht jeder Schnee gleich aus, aber in Wirklichkeit gibt es ganz unterschiedliche Schneearten. Man unterscheidet das Alter des Schnees und die Beschaffenheit. So gibt es Neuschnee, Altschnee, Harsch und Firn oder Pulverschnee, Feuchtschnee, Nassschnee und Faulschnee.

Die Schneedecke
Eine Schneedecke bildet sich während des ganzen Winters. Sie besteht meist aus mehreren Schichten, welche durch verschiedene Schneefall- oder Schönwetterperioden gebildet werden.

Die Lawine
Eine Lawine ist eine Schneemasse, die ins Tal rutscht (=Fließlawine). Sie kann auch als Schneewolke ins Tal stürzen (=Staublawine). Sie entwickelt dabei eine unglaubliche Kraft und kann schwere Gefahren und Schäden verursachen. Lawinengefahr entsteht, wenn mehrere Faktoren ungünstig zusammentreffen: die Beschaffenheit des Schnees, der Wind, das Wetter und das Gelände.

Nassschneelawinen sind eine Besonderheit. Sie brechen im Frühling bei Tauwetter los. Wenn der Schnee matschig und weich wird, verliert er seinen Halt und fließt als gewaltiger Strom den Berg hinunter.

Lawinenabgang

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